Euro am Sonntag 09/23
Preise können je nach Land variieren. Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 14 Tagen ab Bestelleingang zu begleichen.
Das Anfangstempo war zu hoch. Nach dem starken Start ins neue Jahr verlieren die Märkte ihr Momentum. Im Februar rutschte der S&P 500 um knapp drei Prozent nach unten, der DAX legte nur minimal zu. Zunächst hatten schwache Wachstumszahlen Hoffnungen auf eine weniger restriktive Geldpolitik genährt.
Dass die US-Notenbank und die Europäische Zentralbank ihren Kurs immer wieder bekräftigten und die Zinszügel konsequent anzogen, ignorierten die Anleger weitgehend. Auch Warnungen von Goldman Sachs, Morgan Stanley und JP Morgan vor einer drohenden Korrektur blieben weitgehend ungehört. Die Angst, den Börsenaufschwung zu verpassen — „the fear of missing out“ —, überwog.
Weitere Themen im Heft:
Kein Schreckgespenst mehr
Die neue Regierung des Landes kooperiert bisher überraschend gut mit der EU. Furchtsame Aktien- und Anleiheanleger kehren daher wieder in den Markt zurück (S. 24)Raus aus den Rauchschwaden
Trotz steigender Preise laufen die Geschäfte prächtig. Die Firmen nutzen ihre Gewinne für Investitionen in neue Produkte und zahlen hohe Dividenden (S. 26)Die Stockpicks der Profis
Im fünften Teil unserer Serie zur Expertenrunde des US-Anlegermagazins stellt Todd Ahlsten sechs aussichtsreiche Investments vor (S. 28)Ziel noch in Sicht
Die Erholung beim Bitcoin hat zuletzt an Fahrt verloren. Die Bullen behalten die 30 000-Dollar-Marke aber fest im Blick (S. 32)Bodenbildung ist ein Prozess
Die fünfte Woche der Korrektur im Edelmetallsektor: Ein Boden könnte näher sein, als es die Meldungslage vermuten lässt (S. 34)